Brandschutz in der öffentlichen Personenbeförderung

Schon Kinder sollte man mit der Handhabung des Notfallknopfes vertraut machen. Foto: Tama66 Pixabay

Neben diversen Notausgängen, Hilfsmaterial wie Feuerlöschern, Brandmeldern oder Rettungshämmern sind selbstverständlich auch die eingebauten Materialien beim vorbeugenden Brandschutz von höchster Bedeutung.

 

Für Schienenfahrzeuge, Flugzeuge, Schiffe und Busse  gelten dabei strenge Anforderungen an Brandverhalten, Rauchentwicklung und Toxizität dort eingesetzter Materialien und Komponenten. Die dort verwendeten Prüfverfahren gelten sowohl für die Bahn als auch für Schiffe.

Der Flammenausbreitungstest nach ISO 5658-2 wird für Schienenfahrzeuge in prCEN/TS 45545-2 und für Schiffe in IMO FTP Code Teil 5 beschrieben.

 

Die Prüfung der Rauchentwicklung und Toxizität von Materialien und Komponenten erfolgt in der Rauchkammer nach ISO 5659-2 und ist für Schienenfahrzeuge in prCEN/TS 45545-2 und für Schiffe in IMO FTP Code Teil 2 beschrieben.

Die Zersetzungsgase werden jeweils auf folgende toxische Komponenten geprüft:
CO, HF, HCl, HCN, NO2, und SO2. Für Bahnanwendungen werden noch zusätzlich CO2 und HBr bestimmt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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