„R<1" - Einweg-Behelfsmaske aus Papier - Gebrauchstipps

Vorab nochmals deutlich ausgesprochen: Die von uns hier vorgestellten Mund-Nasen-Bedeckungen bieten dem Träger keinen sicheren Schutz vor Infektionen und haben daher auch kein medizinisches Gütesiegel.

 

Warum das Tragen einer solchen Behelfsmaske trotzdem sinnvoll ist? 

 

Prof. Christian J. Kähler hat mit seinem Assistenten Dr. Rainer Hain am Institut für Strömungsmechanik und Aerodynamik der Universität der Bundeswehr München detaillierte Strömungsexperimente durchgeführt, um zu klären, ob die in den Medien kontrovers diskutierten Sicherheitsabstände zwischen Personen sinnvoll sind, inwieweit ein einfacher Mund-Nase-Schutz vor einer Tröpfcheninfektion schützt und ob sich handelsübliche Haushaltsmaterialien eignen, um partikelfiltrierende Schutzmasken zu fertigen.

Diese wurden in einem Video zusammengefasst:

 

 

Tatsächlich werden  also die Personen um Sie herum ein Stück weit vor Ihnen – also dem Träger der Maske – geschützt.

Beim Anhusten eines Menschen oder beim  bloßen Sprechen, wenn kleine und kleinste Tröpfchen durch Mund und Nase ausgestoßen werden, die das Gegenüber direkt einatmet oder die sich beispielsweise auf dem Gesicht ablegen und durch Reiben des Gesichts mit den Händen in Kontakt mit Augen- oder Nasenschleimhaut kommen , kann tatsächlich eine Infektion Ihres Gegenübers erfolgen.(daher die generelle Empfehlung, die Finger aus dem Gesicht zu lassen!)

 

Sie haben dies alles schon hundert Mal gehört und gelesen und wissen auch, dass zwischen Ansteckung und Auftreten von Krankheitssymptomen bis zu 14 Tagen liegen können. Was aber nicht heißt, dass Sie andere in dieser Zeit nicht anstecken könnten!

Kurz und gut also: Alles, was Sie sich vor Mund und Nase binden bietet Ihrem Gegenüber Schutz. Dazu einen Schal oder ein Halstuch zu verwenden oder sich selbst eine Maske zu nähen ist hilfreich! Anleitungen finden sich zuhauf im Internet.

 

Beachten Sie jedoch:

  • Ein Schal oder ähnliches vor dem Mund wird aber schnell feucht und wird selbst zu einer Virensammel- und Infektionsquelle. In diesem Sinn empfiehlt sich häufiges Waschen und Wechseln.
  • Das Auf- und Absetzen eines wie auch immer gearteten Behelfsschutzes kann Viren verstärkt an die Hände und ins Gesicht bringen.
  • Außerdem werden Viren um so besser aufgehalten, je undurchlässiger das Material ist.
  • Vergleichbar ist die Papiermaske  gegenüber einem Schal oder eines dünnen Stoffschutzes mit dem Einsatz von „Tempos“, also Papiertaschentüchern gegenüber den früher angewendeten Stofftaschentüchern. 

Die von uns angebotenen „R<1“ -Behelfsmasken – Papier werden aus einem 120 g/qm leichten langfasrigen Papier mit hohem Baumwollanteil gefertigt (Computerpapier hat 80 g/qm) und hat dadurch einen guten Tragekomfort. Die beiden nach oben gerichteten Schlitze behindern den Atemstrom weniger als man dies beispielsweise von Baumarkt-Schutzmasken gegen Schleifstaub kennt. Diese Schlitze lenken zudem den Ausatemstrom auch etwas vom Gesicht weg, was das lästige Beschlagen von Brillengläsern etwas reduziert. 

 

UND: Sie entsorgen die Masken nach Gebrauch in Ihrer Papiertonne  und verhindern dadurch eine Weiterverbreitung sowohl Ihrer eigenen eventuellen Viren, als auch der Viren der Menschen, die Ihnen begegnet sind, und deren Viren eventuell durch die Luft auf Ihrer Maske gelandet ist.  

Wenn Sie eine Gemeinschafts-Papiertonne nutzen, empfehlen wir eine „Zwischenlagerung“ von min 24 Stunden in einem geschlossenen Beutel bei Ihnen daheim, bevor Sie Masken in die gemeinsame Tonne werfen.

Auch so schützen Sie Ihre Mitmenschen.

 

König Konzept: Schwer entflammbare Papiere, Papiersuchdienst, Produktion