Brandschutz im Schienenverkehr

 

Böden und Sitzmaterial müssen in Bahnen immer schwer entflammbar sein. Photo: Tero Vesalainen

 

Durch die Brandschutz – EU-Verordnung 1302/2014 werden Anforderungen an den Brandschutz von Schienenfahrzeugen im Personenverkehr gestellt . Konkretisiert durch die technische Spezifikation für die Interoperabilität des Teilsystems „Fahrzeuge – Lokomotiven und Personenwagen“ des Eisenbahnsystems der Europäischen Union (kurz: TSI LOC&PAS).

Weitere Informationen zu technischen Spezifikationen für die Interoperabilität finden Sie bei der European Union Agency for Railways (ERA)

 

 

Durch das Inkrafttreten der TSI LOC&PAS ist klar geregelt, dass zur Erfüllung des Brandschutzes in Schienenfahrzeugen spätestens seit dem 01.01.2018 alle in Fahrzeugen verbauten Produkte und Komponenten den normativen Anforderungen der DIN EN 45545-2 entsprechen müssen. (Vgl. EU 1302/2014, Abschnitt 4.2.10.2.1.)

 

Die Normenreihe DIN EN 45545 regelt den Brandschutz in Schienenfahrzeugen im Bereich der Europäischen Union und gilt in folgenden Ländern:  Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, der Republik Mazedonien, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Island, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, den Niederlanden, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, der Schweiz, der Slowakei, Slowenien, Spanien, der Tschechischen Republik, der Türkei, Ungarn, dem Vereinigten Königreich und Zypern.

 

Darüber hinaus ist seit dem Erscheinen der ersten Fassung der DIN EN 45545 im Jahre 2013 die Akzeptanz der Normenreihe über die Grenzen der Europäischen Union hinweg gestiegen, so dass weltweit neben der NFPA 130 die DIN EN 45545 zunehmend Anwendung findet. Erarbeitet wird die DIN EN 45545 von allen teilnehmenden Mitgliedsstaaten bei CEN.

 

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