Brandschutz – Warum?

  

 

Brandschutznormen

In allen öffentlichen Gebäuden mit Publikumsverkehr gelten strenge Bestimmungen, um Brandgefährdungen so weit wie möglich auszuschließen oder im Brandfall Schädigungen insbesondere für Leib und Leben so gering wie möglich zu halten.

 

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Diese Bestimmungen dienen also insbesondere dem Schutz der Menschen, die sich in diesen Gebäuden aufhalten.  Worum es letztlich geht: Je schlechter die Entflammbarkeit und Brennbarkeit der verwendeten Materialien ist, desto mehr Zeit bleibt, dass sich Menschen im Brandfall retten können.

 

Die Materie insgesamt kann juristisch wie technisch durchaus schwierig sein. Wie kompliziert die Welt des Brandschutzes ist und auf was Sie achten müssen, können Sie hier lesen.

 

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Kurz vorstellen wollen wir Ihnen hier an dieser Stelle nur die wichtigsten Normen, mit denen auch strenge
Anforderungen der Feuerpolizei eingehalten werden können.

 

In Deutschland werden Baustoffe aller Art nach ihrer Brennbarkeit bzw. dem Brandverhalten nach der (noch) gültigen DIN 4102 Teil 1 in zwei Baustoff- bzw. Brennbarkeitsklassen unterteilt (umgangssprachlich auch oft als Brandklassen bezeichnet).

Kurz gesagt:

In die Klasse A – unterteilt in A 2 und A1 – fallen generell nicht brennbare Materialien (wie beispielsweise Sand).
In die  Klasse B fallen die brennbaren Materialien. Hier wird unterschieden in:
Klasse B3 – leicht entflammbare Materialien,
Klasse B2  – normal entflammbare Materialien (wie beispielsweise Holz),
Klasse B1 –  schwer entflammbare bzw. selbstverlöschende Materialien.

 

  • Die in Deutschland bedeutendste Norm dabei ist die DIN 4102 B1.
  • Die in Frankreich geltende Norm M1 entspricht dieser im Wesentlichen bzw. übertrifft sie sogar:
    M1-Materialien tendieren sogar in Richtung „nicht brennbar“.
  • Diese nationalen Normen sollen zukünftig von der bereits existierenden EU-Norm EN 13501-1 abgelöst werden wodurch es somit den Verbrauchern wesentlich leichter gemacht wird, Produkte zu vergleichen.
  • In Österreich müssen Dekorationsmaterialien nach der Österreichischen Norm ÖNORM B 3822 und ÖNORM A 3800 Teil 1 zertifiziert sein. Diese Norm ist sogar etwas strenger als unsere DIN 4102 B1.

 

Fast alle Produkte, die auf unseren Seiten aufgeführt werden, sind nach den noch geltenden deutschen, österreichischen und französischen Normen  gekennzeichnet und wir können Ihnen das jeweils gültige Brandschutzzertifikat im Auftragsfall zusenden.

(Mit einer Ausnahme: Für unser Produkt Minero SE, das in Asien produziert wird, liegt uns leider noch kein Zertifikat vor.)

 

Die Übersicht über Normen weltweit finden Sie hier.

 

König Konzept: Schwer entflammbare Papiere, Papiersuchdienst, Produktion